Gräber, Friedhöfe und Begräbnisse (weltweit)

 

Graves, Cemeteries, and Funerals (worldwide)

 

Mezarlar, Mezarlıklar ve Cenazeler (dünya çapında)

 

Fortsetzung

 

Alawiten (Nussairier)

 

Alle Fotos dieses Abschnitts (wenn nicht anders vermerkt) aus: turkey_md_wht

 

Literatur:

 

ÇAĞIMLAR, Zekiye:

    Adana Yöresindeki Nusayrilerde Yatır-Ziyaret İnancı ile Ölüm Sonrası Uygulanan Âdet İnanma ve Pratikler

    <Türk.: Der Glaube an Wallfahrtssorte und Glaubensvorstellungen und Praktiken nach dem Tode bei den
    Nussairiern des Adana-Gebietes
>

    2002

    http://www.alewiten.com/kimliker261202.htm

 

SALLER, Walter/

WESTRICH, Gerhard (Fotos):

    Das Dorf der lebenden Toten

    In: Magazin der Süddeutschen Zeitung 1999

    München

    http://www.origenes.de/wissen/reinkarnation/tuerkei/aleviten.htm

 

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Abb.60

Eins von zahlreichen alawitischen Heiligen-„Gräbern“

 (makam) in Antakya (Süd-Türkei).

Das wie viele heilige Orte in dem Gebiet dem Hızır

gewidmete „Grab“ ist (natürlich) nicht ein eigentliches

 Grab des Heiligen, sondern ein Ort, von dem man

 meint, daß er dort gewirkt (z.B. Wunder vollbracht)

 hat.

Das jetzt links und rechts von einer Hauptstraße

umgebene Heiligtum sollte dem Straßenbau weichen;

Nach Protesten der alawitischen Bevölkerung sah

man davon ab.

 

Abb.61

Das „Grab“ in einem anderen, ebenfalls Hızır gewidmeten

Heiligtum in Harbiye, dem antiken Daphne (bei Antakya).

Die grün-roten Standarten am Sarkophagende

gelten als die Fahnen des Heiligen.

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Abb.62

Ein Heilgen-„Grab“ in Antakya, das ebenfalls keinen

Verstorbenen beherbergt, sondern einen Ort darstellt,

 an dem Zeynelabidin, der vierte der den Aleviten,

 Alawiten, Schiiten und anderen Gruppen heiligen 12

 Imame tätig war.

 

Abb.63

Eingangsportal des makams von Zeynelabidin

in Antakya.

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Abb.64

Gräber alawitischer Scheichs (Geistlicher) im rein

alawitischen Ort Harbiye. An diesem Ort sind die

Gräber der Scheichs räumlich von denen der übrigen

 Bevölkerung (der „Laien“) getrennt.

 

Abb.65

Manche der Scheich-Gräber in Harbiye sind durch

eine Umzäunung noch besonders von den übrigen

 abgehoben.

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Abb.66

Scheich-Gräber auf dem Friedhof in Harbiye.

 

Abb.67

Scheich-Grab in Harbiye.

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Abb.68

Ältere Scheich-Gräber auf dem Friedhof in Harbiye.

Die Höhlungen an der Unterseite sind für kleine Opfer

 gedacht (Kerzen, Öl).

Abb.69

Grab eines alawitischen „Laien” in Harbiye.

Sie sind zwar häufiger bunter geschmückt als die

Scheich-Gräber, doch nicht immer so „überladen“

wie das hier abgebildete.

 

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Abb.70

Gräber alawitischer „Laien” in Harbiye.

 

Abb.71
Gräber alawitischer „Laien” in Harbiye.
Qurdaha-Grab - 68-25
Abb.72
Alawitengrab.

(Qurdaḥa, Heimatdorf der al-Asads, NW-Syrien)

 

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Fotos und Texte © Rüdiger Benninghaus

 

 

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