Gräber, Friedhöfe und Begräbnisse (weltweit)

 

Graves, Cemeteries, and Funerals (worldwide)

 

Mezarlar, Mezarlıklar ve Cenazeler (dünya çapında)

 

Fortsetzung

 

„Fahrende“

(Jenische, „Korbmacher“, Schausteller, Irish Travellers u.ä.)

(auf Kommunalfriedhöfen) IV

Alle Fotos dieser Seite aus:  ireland

 

 

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Abb.346

 Einem Kalvarienberg ähnelt dieses Grab irischer

 Travellers in Kells (County Meath, nördlich von

 Dublin). Die Familie soll jedoch hauptsächlich in

 England leben.

 

Abb.347

 Detail des Grabes links. Die Begeisterung vieler

 Travellers für den Pferdesport wurzelt in der Tradition

der Travellers (das Pferd als Fortbewegungsmittel und

 der Pferdehandel).

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Abb.348

Relativ einzigartig ist dieses Grabattribut:

Ein Auszug aus dem Geburtsregister des Verstorbenen.

(Kells)

Abb.349

Eine Besonderheit dieses Dubliner Friedhofs sind die

„verkürzten“ Grabstätten, die nur eine Ausbreitung

in der Horizontalen erlauben, dem sich diese Irish

 Travellers-Familien in auffälliger Weise angepaßt

haben.

   

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Abb.350

Auf manchen Zigeunergräbern in Deutschland

findet man ähnliche Attribute wie auf diesem

Traveller-Grab in Dublin (Details siehe rechts).

 

Abb.351

  Ein Luxus-Automobil, Getränke und eine eingravierte

 50-Euro-Banknote zeigen symbolhaft die Werte so

 mancher Travellers.

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Abb.352

Dieses Traveller-Grab in Kilkenny (County Kilkenny/

Südost-Irland) weist deutlich auf die Tradition als

 Fahrende hin (siehe Foto rechts), was nicht sehr häufig

 anzutreffen ist.

 

Abb.353

 Eingraviert das Foto eines traditionellen „barrel-top-

waggon“ der irischen Travellers, gezogen von einem

 Tinker-Pferd.

 

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Abb.354

Da soll niemand an dem Katholizismus der irischen

 Travellers zweifeln: ein Kleinkind wurde nach Pater

 Pio benannt, das andere nach dem Wallfahrtsort

 Lourdes. Eine Statue von Pater Pio findet sich

auf manchen Traveller-Gräbern.

(Dublin)

Abb.355

Die Symbole auf dem Grabstein einer verbreiteten

 irischen Traveller-Familie weisen auf die Tradition

als (Wander-)Handwerker hin. Auffällig ist, daß

selten das Todesdatum angeben wird, sondern

 überwiegend das Alter, in dem der Betreffende

 verstorben ist.

(Roscrea/ County Tipperary, westlich von Dublin)

 

 

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Fotos und Texte © Rüdiger Benninghaus

 

 

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