Moscheebauten in Deutschland

Mosques in Germany

Almanya’da Camiler

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Abb.66

Die dem DİTİB-Verband angeschlossene El-Aksa-Moschee

in Gelsenkirchen-Hassel hat wie ihr Vorbild, die al-Aqsa-

Moschee in Jerusalem, einen achteckigen Grundriß. Nach

 dem Baubeginn Ende 1990 wurde sie im Mai 1994 eröffnet.

Von dem ca. 20 m hohen Minarett wird seit dem Ramadan

2000 freitags einmal der ezan gerufen (vier Lautsprecher),

wobei festgelegt ist, daß er 84 Dezibel nicht überschreiten

und nur 5 Minuten zwischen 12,30 und 14,30 Uhr (nach den

 jahreszeitlich wechselnden Gebetszeiten) dauern darf. Im

Vorfeld dazu hatte es Proteste von Anwohnern gegeben.  

Das Moscheegrundstück von ca. 3.200 qm wurde 1987 vom

VEBA-Konzern für 136.000 DM gekauft; der eigentliche

Moscheebau hat etwa 2 Mio. DM gekostet.

(10.12.2002)

Abb.67

 Was die Ausstattung des Innenraumes angeht, so gehört

die El-Aksa-Moschee sicherlich zu den schönsten in

Nordrhein-Westfalen. Hier ein Blick auf die Frauen-empore

mit geschlossenem Vorhang. Die über 400 Gemeindemitglieder

stammen bis auf wenige Ausnahmen aus der Türkei,

hauptsächlich aus Zonguldak und der Nachbarprovinz

Sinop, da sie ursprünglich als Arbeiter im Bergbau angeworben

worden sind.

(10.12.2002)

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Abb.68

Mihrap und mimber der Gelsenkirchener

Moschee aus Kütahya-Fayencen.

(10.12.2002)

Abb.69

Die Gebetsnische der El-Aksa-Moschee.

 (10.12.2002)

 

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Abb.70

Mihrap und mimber der Gelsenkirchener Moschee.

 (10.12.2002)

Abb.71

Die Freitagskanzel.

(10.12.2002)

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Abb.72

 Was wie eine Moschee aussieht, ist die 1995 mit saudi-

arabischem Geld fertiggestellte König-Fahd-Akademie

 im Bonner Stadtteil Lannesfeld, die allerdings auch für

die Schüler einen Betsaal beinhaltet.

(28.10.2002)

Abb.73

Minarett der König-Fahd-Akademie, die von

Bonner Architekten und Ingenieuren geplant

worden ist. Mehrere Hundert Schüler besuchten

diese Privatschule. Die Diskussionen um diese

Schule haben zu einem drastischen Rückgang der

Schülerzahlen geführt. Es wird mit einer

Auflösung der Akademie in absehbarer Zeit

Gerechnet; sie soll  in Berlin neu eröffnet werden.

Webseitenhinweis:

http://www.baunetz.de/arch/bauobjekte/05.2/komplett/00698/

(28.10.2002)

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Fotos und Text © Rüdiger Benninghaus

Haus bei Nacht

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