Orthodoxe Kirchen

in der Türkei VI (Anatolien)

 

 

 

 

 

Abb.155:

Im Ortsteil Satlel des Kreisstädtchens Şavşat in der Provinz Artvin befindet sich diese gut erhaltene kleine (Wehr-)Kirche, über deren Alter offenbar kaum etwas bekannt ist. Sie wurde zuletzt als Moschee genutzt.

(1988)

 

Abb.156:

Im Innern der kleinen Kirche im Satlel-Viertel (der neue Name: Söğütlü Mahallesi) von Şavşat.

(1988)

 

Abb.157:

Apsis der (Wehr-) Kirche in Satlel-Şavşat.

(1988)

 

Abb.158:

Im Innern (Seitenschiff?) der kleinen Kirche in Satlel- Şavşat.

(1988)

 

Abb.159:

Im Dorf Cevizli (alter Name: Tbeti) des Kreises

Şavşat befinden sich die Ruinen einer georgischen Kathedrale, die einmal von zentraler Bedeutung in

der Gegend war. Im Gebiet zwischen Şavşat und der Provinzhauptstadt Artvin befinden sich zahlreiche Kirchen- und Klosterruinen, so daß man schon

den Namen „georgischer Athos“ dafür geprägt hat.

(1988)

 

Abb.160:

Giebel der Klosterkirche von Tbeti, die zwischen 899 und 914 von dem Bagratidenprinz Ashot Kuh errichtet wurde und später verschiedentlich renoviert wurde.

Sein Grab soll sich noch neben der Kirche befinden.

Nach der islamischen Eroberung des Gebietes wurden die Klostergebäude als Medresse und bis 1889 als Moschee benutzt.

 (1988)

 

Abb.162:

Fassade der Tbeti-Kirche. Wenngleich

zu der Kirche in Barhal gewisse Ähnlich-

keiten bestehen, weist diese Kirche hier

doch viel reichere Ornamentik auf.

(1988)

 

Abb.163:

Detail der links abgebildeten Fassade.

(1988)

 

Abb.164:

Der ruinöse Zustand der Tbeti-Kirche ist

vor allem auf den Vandalismus der Bewoh-

ner und selbst von Behördenvertretern

in der Umgebung zurückzuführen, die

u.a. versucht hatten, die Fresken zu zer-

stören, indem sie in der Kirche Feuer

legten. Selbst mit Dynamit hantierte man.

Auch wurden Steine als Baumaterial

weggeschleppt.

>>Webseitenhinweis:

http://www.artvinansiklopedisi.com/index.php/Cevizli

(1988)

 

Abb.165:

Dies war offenbar einmal die Apsis der

Tbeti-Kirche, die Maria geweiht war.

(1988)

 

 

 

 

Abb.166:

Tbeti-Kirchenruine. Anders als manche türkische Nationalisten glauben machen wollen, die hinter allem einen zentral-asiatischen, mithin „türkischen“

Ursprung „entdecken“, hat T’beti nichts

mit Tibet zu tun, sondern ist offenbar eine georgische Bezeichnung.

Hammeldarstellungen an der Kirche will

man ebenfalls mit dem Turkvolk der

Oghusen in Verbindung bringen.

(1988)

 

 

 

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Fotos und Text:

© Rüdiger Benninghaus

 

 

 

 

 

 

 

 

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