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Orthodoxe Kirchen in der
Türkei II (Istanbul)
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Abb.126: Die
(Molla) Zeyrek Kilise Camii („Kirchenmoschee“) im Stadtteil Zeyrek von
Istanbul-Fatih war eine aus drei aneinander gebauten Kirchen bestehende Klosteranlage, die den Namen
Pantokrator trug,
zuletzt
aber eben in einem Teil des Komplexes als Moschee benutzt wurde. Nach der
Hagia Sophia ist
sie
die größte Kirchenanlage in Istanbul.
>>Webseitenhinweise: http://archnet.org/library/sites/one-site.jsp?site_id=7175 http://www.gzg.fn.bw.schule.de/lexikon/byzanz/pantokra.htm
http://www.doaks.org/DOP54/DP54ch15.pdf (1985) |
Abb.127: Das Innere der
Zeyrek Kilise Camii vor der Restaurierung. Das Pantokratorkloster war etwa zwischen
1118 und 1136 unter der byzantinischen
Komnenen-Herrschaft erbaut, dann unter Sultan Mehmet II., dem Eroberer
Konstantinopels zu einer Medresse umgewandelt worden. (1985) |
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Abb.128: Der als Moschee genutzte Teil
des ehemaligen Pantokratorklosters. (1985) |
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Literatur zur Türkisch-Orthodoxen Kirche: Michael Knüppel: Die Türkisch-Orthodoxe
Kirche Ein Beitrag zur
türkischen Religionspolitik (Materialia Turcica, Beiheft 9)
Göttingen 1996 |
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Abb.129: Eine
türkisch-orthodoxe Kirche in Istanbul-Karaköy. 1922 wurde von
Zeki Erenerol (später als Papa Eftim I. erster Patriarch der neuen Kirche) eine
türkisch-nationalistische, anti-griechische neue Kirche gegründet, die sich
vom Ökumenischen Patriarchat abspaltete. Sie wollte angeblich mehrere
Hundert-tausend türkischsprachiger Christen (Karamanen) vornehmlich aus dem
zentralanatolischen Kappadokien
vereinen. (2005) |
Abb.130: Die
Türkisch-Orthodoxe Kirche hat in Karaköy drei
griechisch-orthodoxe Kirchen für sich in Besitz
genommen. Die als Patriarchatskirche dienende frühere Panaghia
Kaphatiani-Kirche heißt neuerdings Meryem Ana Kilisesi (Marien-Kirche). (2005) |
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Abb.131: Schild am
Eingang des „Unabhängigen Türkisch-Ortho- doxen
Patriarchats“ mit dem etwas widersprüchlichen Zusatz
Istanbuler Erzbischofssitz der „Anatolischen Orthodoxen Kirche“.
Nach dem Tode des letzten (dritten) Patriarchen, die allesamt aus der Familie
Erenerol stammten, ging
es mit der Kirche weiter bergab. Es ist unklar,
wie viel Mitglieder diese Gruppierung heute noch
hat, vermutlich nur noch Mitglieder der Erenerol-Familie.
Sie ist ein Hort eines extremen türkischen
Nationalismus. (2005) |
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Abb.132: Die
griechisch-orthodoxe Kirche der Hl. Euphemia in Kadıköy, auf der
asiatischen Seite Istanbuls, liegt dort, wo in der Antike der Marktplatz des
kirchen-geschichtlich bedeutsamen Ortes Chalcedon stand. Die Kirche
wurde 1694 auf den Überresten von Vorgängerkirchen bzw. –klöstern errichtet
und 1832 restauriert. (2006) |
Abb.133: Kirche in
Istanbul- Kadıköy. (2005) |
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Abb.134: Die
griechisch-orthodoxe Kirche St. Phokas Mesachrou in Istanbul-Ortaköy ist 1856
an der Stelle früherer Kirchen (die erste wohl aus dem Jahre 1560) errichtet
worden. (1985) |
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Fotos und
Text: © Rüdiger
Benninghaus |
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