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Orthodoxe Kirchen in der
Türkei IV (Istanbul)
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Abb.147: Die
bulgarisch-orthodoxe Sveti Stefan-Kirche am Goldenen Horn im Istanbuler
Stadtviertel Fener wurde 1898 eingeweiht, nachdem sechs Jahre zuvor der Grundstein
gelegt worden war. Die einzelnen Bauelemente der Kirche waren in Wien gefertigt
worden und über die Donau und das Schwarze Meer hierher gebracht worden.
Wegen des sumpfigen Geländes wurde das Gerippe der Kirche aus Gußeisen
gebaut. (2004) |
Abb.148: An der Stelle der jetzigen bulgarischen St.Stefan-Kirche stand seit 1849 eine Holzkirche. In Laufe ihrer
Geschichte war die Bulgarisch-Orthodoxe Kirche teils vom Ökumenischen
(griechischen) Patriarchat abhängig, teils
unabhängig; zuletzt wurde 1953 die Unabhängigkeit des bulgarischen
Patriarchats offiziell
anerkannt. >>Webseitenhinweise: http://zoradelbuono.de/pdf/text/historisches/zdb_eisenkirche.pdf
http://www.pro-oriente.at/?site=ok20041102201509
(2004) |
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Abb.149: Die „eiserne“
St.Stefan-Kirche war, nachdem der
osmanische Sultan das Bulgarische
Exarchat (bulgarische Auslandskirche)
1870 errichtet hatte, der Sitz des bulgarischen
Exarchen. Es handelt
sich um eine dreischiffige Basilika. Die
bulgarisch-orthodoxe Gemeinde in Istanbul soll
nur noch ca. 500 Gläubige umfassen. (2004) |
Abb.150: Ein Komplex in
Istanbul-Karaköy bestand ursprünglich
aus einer russisch-orthodoxen Kirche und
einer Herberge, die für russische Pilger gebaut
worden war, die von hier mit dem Schiff ins
Heilige Land oder zum Berg Athos
aufbrachen. Die hier
abgebildete Kirche des Hl. Andreas befindet sich
im Obergeschoß des Gebäudes und wurde im
19.Jh. errichtet. (2005) |
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Fotos und
Text: © Rüdiger
Benninghaus |
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