Dialekt im Alltag

Dialect in everyday life

Günlük yaşamda lehçe

 

Einleitung

 

 

Im Dialekt kann man vieles sagen, was in der Hochsprache an Nuancen verlieren würde. Dialekten haftet eine gewisse Gemütlichkeit an. Daher liebe ich Dialekte - ohne selbst einen gut sprechen zu können.

Auf dieser Webseite möchte ich ein paar "Fundstücke" präsentieren, die sich um Dialekt(e) im Alltag drehen. Dabei geht es mir vor allem um Dialekte in Deutschland.

Ob man in Deutschland besonders eine Pflege der verschiedenen Dialekte oder Regionalsprachen betreibt und in welcher Gegend man in der Hinsicht besonders aktiv ist - die Antwort darauf mögen Linguisten oder Volkskundler geben.

In manchen Staaten der Erde ist das Pflegen von Dialekten, vor allem in schriftlicher Form, verpönt.

Allgemein kann wohl gesagt werden, daß die "alten" Dialekte immer mehr verschwinden bzw. übergangsweise eine verwässerte Form annehmen, ein Mittelding zwischen Dialekt und Standardsprache. Teilweise suchen sich neuere "Sondersprachen", meist Jugendsprachen, einen Platz neben der Hochsprache. Und selbst das (Hoch-)Deutsche wird durch eine bereitwillige und mehr oder weniger unüberlegte Übernahme von Begriffen aus dem (amerikanischen) Englischen "verhunzt": "Denglisch".

Dem Wohnort des Verfassers geschuldet ist die Tatsache, daß hier die Beispiele für den kölschen Dialekt in der Mehrzahl sind. Allerdings scheint tatsächlich der Kölner (oder überhaupt der Rheinländer) besonders an seinem Dialekt zu hängen.

Für die Verschriftlichung der jeweiligen Dialekte gibt es keinen einheitlichen Standard. Die lautlichen Eigenschaften werden dabei mal mehr, mal weniger gut in Schrift gesetzt.

 

Es ist geplant, diese Webseite in unregelmäßigen Abständen zu ergänzen - hier ein Anfang.

 

 

Literaturhinweise:

 

Die im Folgenden präsentierte Liste und ebenso wenig die Webhinweise erheben nicht im Entferntesten den Anspruch einer Repräsentativität, was auch kaum möglich ist bei der Vielzahl der Dialekte, die von Ort zu Ort mehr oder weniger große Unterschiede aufweisen. Sie kann jedoch einen Eindruck dafür verschaffen, welchen Stellenwert den Dialekten/ Mundarten in Deutschland beigemessen wird.

 

Brustmann, Anneliese:

   Mei Babbelschnut un ich

     heitere und besinnliche Gedichte in Frankfurter Mundart

    Frankfurt/ M. 1999

 

Bühler, Rudolf/

Bürkle, Rebekka/

Leonhardt, Nina Kim  (Hrsg.):

    Sprachkultur – Regionalkultur

     Neue Felder kulturwissenschaftlicher Dialektforschung

    (Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen , Bd.49)

    Tübingen 2014

 

Bürger, Peter:

    Sauerländer Platt

     Geschichtlicher Überblick und Bibliographie zur Mundartforschung

    (daunlots. internetbeiträge des christine-koch-mundartarchivs am maschinen- und heimatmuseum eslohe. nr. 1)

    Eslohe 2010

    (http://www.sauerlandmundart.de/pdfs/daunlots%2001.pdf)

 

Christen, Helen:

   Dialekt im Alltag

    Eine empirische Untersuchung zur lokalen Komponente heutiger schweizerdeutscher Varianten

   (Reihe Germanistische Linguistik, 201)

   Berlin 2017 (Tübingen 1998)

 

Elfers, Achim:

    Kleines (ost)westfälisches Wörterbuch

    Borchen 2015

 

Friebertshäuser, Hans:

    Das hessische Dialektbuch

    München 1987

 

Groner, Roland:

    Gschriebå wiå gschwätzt

     Schwäbisch mit all seinen Reizen

      anschaulich und lebensnah

    Albstadt 2007

 

Keller-Drescher, Lioba

Tschofen, Bernhard  (Hrsg.):

    Dialekt und regionale Kulturforschung

    Traditionen und Perspektiven einer Alltagssprachforschung in Südwestdeutschland

    (Studien und Materialien des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen)

    Tübingen 2009

 

Lahme, Caspar:

    Plattdeutsches Wörterbuch für Alme

     in Zusammenarbeit mit Dr. Werner Beckmann

    Brilon 2016

 

Landschaftsverband Westfalen-Lippe Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens  (Hrsg.):

    Westfälisches Wörterbuch

     z.Zt. 4 Bde.

    Kiel u.a. 2001, 2015, 2018

 

Martin, Michael:

    Der dicke Nürsel

     Wortschätze des Sauerlandes A - Z

     Gesamtausgabe der Einzelbände "Voll auffen Nürsel" + "Achtung: Nürsel!"

    [Balve] 2011

 

Martin, Michael:

   "Wem hörsse?"

      Tausend Berge, eine Sprache

      Das astreine Wörterbuch für das ganze Sauerland

    Schmallenberg 2017 

 

Melzer, Karl-Heinz:     

    Kumm rei in unner' Hutzenstub

     heitere Geschichten in erzgebirgischer Mundart

    Friedrichsthal 2015

 

Pilkmann-Pohl, Reinhard  (Bearb.):

    Plattdeutsches Wörterbuch

     des kurkölnischen Sauerlandes

    hrsg. vom Sauerländer Heimatbund e.V.

    Arnsberg 1988

 

Zehetner, Ludwig:

    Das bairische Dialektbuch

    München 1985

 

Einige Webhinweise:

(bitte anklicken)

 

- Atlas zur deutschen Alltagssprache

 

- Kurze Wörterlisten verschiedener deutscher Dialekte

 

- Bibliografie westfälischer Dialektwörterbücher

 

- Alemannisches Wörterbuch

 

- Badisches Wörterbuch

 

- Berlinerisch (mit "Wörterbuch")

 

- Dortmunder Redewendungen

 

- Erzgebirgisches Wörterbuch

 

- Frankfurterisch

 

- Hamburgisch - Redewendungen

 

- Hessisches Wörterbuch

 

- Hessisches Wörterbuch

 

- Kölnisches Wörterbuch

 

- Kölsch - Redewendungen

 

- Ostfriesisches Plattdeutsch (Online-Wörterbuch)

 

- Pfälzisches Wörterbuch

 

- Plattdeutsches Wörterbuch (für Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Teilbereiche von Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen)

 

- Rheinisches Wörterbuch

 

- Saarländisches Wörterbuch

 

- Sächsisches Wörterbuch

 

- Sächsisches Wörterbuch mit Redewendungen

 

- Sauerländer Platt - Wörterbuch

 

- Schwäbisches Wörterbuch

 

- Schwäbisch

 

- Eine kleine Wörterliste auf Thüringisch

 

- Über das sechsbändige Thüringische Wörterbuch

 

- Westmünsterländisches Wörterbuch

 

 

 

Unterwegs

 

 

Das "Kölsche Grundgesetz", hier dargestellt analog der Tafeln mit den Zehn Geboten:

  1. Et es wie et es.

  2. Et kütt wie et kütt.

  3. Wat fott es es fott.

  4. Nix bliev wie et wor.

  5. Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet.

  6. Wat wellste maache.

  7. Mach et jot, avver nit zo off.

  8. Wat soll da Quatsch?

  9. Drinkste ene met?

10. Do Laachste dech kapott.

 

Der Hinweis auf Schutz der Umwelt vor Vermüllung in einem Kölner Wald - hier dargestellt mit dem Kölner "Duo" Tünnes und Schäl. Möglicherweise hat dies so mehr Erfolg als bei einem Hinweisschild

auf Hochdeutsch.

 

In der Kölner Flora (botanischer Garten) werden in der "Gemüsegarten-Abteilung" verschiedene Gemüse mit

Dialektbezeichnung vorgestellt.

 

 

 

 

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Bücher

 

 

Im Ruhrgebiet ("Ruhrpott")-Dialekt:

 

Wilhelm Herbert Koch:

   Kumpel Anton

    Zweiten Bannt

   Düsseldorf 1969

 

 

Im Dialekt des südwestlichen Märkischen Sauerlandes:

 

Lechterstunne

En liäsebauk füör alle gurren Frönne unser plattdütschen Sproke

van Fritz Kuhne

Hrsg. von: Westfälischer Heimatbund

Halver 1979

 

 

Ebenfalls im Dialekt des südwestlichen Märkischen Sauerlandes:

 

Fritz Linde:

   Hiarkelmai

    Leben und Werk des Heimatdichters

   Hrsg. von: Westfälischer Heimatbund

   Meinerzhagen 1962

 

 

Humorvolles aus dem Sauerland:

 

Michael Martin:

Achtung: Nürsel!

Wortschätze des Sauerlands von A-Z, Band 2

[Balve] 2007

 

In einem Dialekt des Münsterlandes:

 

Hermann Homann:

   Jedereene hät sine Tiet

   Zehn plattdeutsche Hörspiele und Bühnenstücke

   Münster 1979

 

 

Ein Kinderbuch auf Kölsch:

 

Elfi Steickmann/ Esther-Marie Steickmann:

   En Tüt met Leckerjots

    Op Kölsch erklärt: Die Schultüte

   Köln 2018

 

 

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In der Werbung

 

 

Ein Lied der Kölner Mundartsängerin Marie-Luise Nikuta

(https://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Luise_Nikuta

und:

http://www.lossmersinge.de/wp-content/uploads/2010/01/Einsingzettel-2010_100103.pdf)

als Titel einer Aufführung im Scala Theater,

dem "kölschen Lustspielhaus"

(https://www.scala.koeln/).

Zu (Hoch-)Deutsch: "Ein Krümmel in der Tröte"

(hier ist mit Tröte offenbar der Hals gemeint).

 

 

 

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In der Politik

 

 

In der Sitzung des Deutschen Bundestages vom 2. März 2018 antwortete der SPD-Abgeordnete Johann Saathoff (Wahlkreis Aurich-Emden) auf einen Antrag der AfD (Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Grundgesetzes:  "Gesetz zur Festschreibung der deutschen Sprache als Landessprache") auf Plattdeutsch.

(Als Videomitschnitt:

 https://www.bundestag.de/mediathek?videoid=7206194#url=bWVkaWF0aGVrb3ZlcmxheT92aWRlb2lkPTcyMDYxOTQ=&mod=mediathek

Und im Plenarprotokoll, S.1532-1533: http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/19/19018.pdf#P.1522) (Aufruf vom 21.4.2019)

 

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Texte

 

 

 

 

 

Plattdeutsch im Norden Deutschlands gehört sicherlich zu den mit am meisten gepflegten deutschen Dialekten.

 

 

In Bayern gibt es Lehrmaterial für den Unterricht in bayerischen Dialekten.

Wie die Karte aus dieser Handreichung deutlich macht, gibt es hier, wie auch anderswo, eine Vielzahl von Dialektvarianten.

 

 

Forderung nach bayerischem Dialektunterricht.

 

 

In Köln ist man soweit, daß es die Möglichkeit gibt, Kölsch

(hier natürlich nicht die flüssige Form)

in der Schule kennen zu lernen - angeboten von der

"Akademie för uns kölsche Sproch".

 

 

 

 

 

 

 

Manche Lokal- oder Regionalzeitungen haben regelmäßig erscheinende Rubriken im Dialekt, wie hier die Kölnische Rundschau mit ihrer Rubrik "Kölnischer Erzählungen" ("Verzällche" ist mit "Erzählungen" nur unzureichend übersetzt.)

 

 

 

 

 

Neben dem eigentlichen Dialekt existiert eine vom Dialekt beeinflußte Aussprache und Verwendung des Deutschen der jeweiligen Gegend und - wie der Leserbriefschreiber richtig kritisiert - ein "Abklatsch" des Dialektes, der in diesem Fall künstlich ist, da bei genauer Betrachtung eine Mischung verschiedener mehr oder weniger verwandter Dialekte.

 

 

Woche für Woche erscheinen in der kostenlosen Zeitschrift Kölner Wochenspiegel "Kölsch-Lektionen". Dabei werden manche "Vokabeln" auf Hochdeutsch erklärt.

 

Karneval ist die Zeit, in der vor allem in Köln

der Dialekt seine "Blütezeit" hat.

Hier eine Kollage von drei Überschriften auf Kölsch

in nur einer Zeitungsausgabe:

 

(Kölnische Rundschau vom 1.3.2019)

 

 

Im bergischen Platt

Aus:

 

Rheinisch-Bergischer Kalender 1988

Bergisch Gladbach

 

 

Das soll's geben.

 

 

Der Ruhrpott-Dialekt wurde durch Zuwanderer aus verschiedenen Teilen Deutschlands und vor allem auch durch Polen, die im Bergbau Arbeit fanden, gebildet und stellt den jüngsten deutschen Dialekt dar. Ein Kennzeichen ist der "freie Umgang" mit der deutschen Grammatik, aber auch die Sprachmelodie  bzw. der Akzent.

 

 

 

Im Ruhrpott-Dialekt

Aus:

 

Franz-F.Schart:

Revier total

Das etwas andere Heimatbuch

Düsseldorf 1993

 

Während des Ersten Weltkrieges richtete der mecklenburgische General-major Haevernick auf Plattdeutsch eine Bitte an plattdeutsche Vereine, seiner Brigade Bücher auf Plattdeutsch zu schicken - offenbar mit gutem Erfolg. Zum Dank verfaßte und druckte er selbst eine Schrift auf Platt.

 

 

 

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Traueranzeigen

 

Traueranzeigen mit Texten im Dialekt scheinen dazu angetan - und möglicherweise auch so gemeint zu sein - den Tod eines Verwandten oder Freundes vielleicht etwas weniger "traurig" herüber zu bringen. Davon abgesehen wird damit auch die Orts- oder Regionsverbundenheit der verstorbenen Person und vermutlich auch der Hinterbliebenen zum Ausdruck gebracht. In Köln findet man sie häufig in den Lokalzeitungen.

 

"Unsere Sprache ist Heimat" heißt es auf Kölsch

in der Überschrift dieser für eine Traueranzeige

ungewöhnlich langen Erzählung.

 

 

Die in dieser Todesanzeige auf Kölsch gemachte Ansprache an die Hinterbliebenen findet sich auf mancher Todesanzeige von Kölnern.

("Für Euch muß das Leben weitergehen; macht es so wie ich, viel lachen und das Beste draus machen.")

 

(Kölner Stadt-Anzeiger, 19.5.2018)

 

 

Ähnlich wie in obiger Anzeige geht es

in diesem Kölsch-Gedicht ums Lachen - auch im Jenseits.

("Wenn ich einst nicht mehr existiere,

wenn ich die Augen zugetan,

wenn ich mich oben präsentiere,

ganz still an den Himmelspforte stehe,

dann soll der Petrus das schon machen,

er sucht den schönsten Platz mir aus,

er weiß, es gibt dann etwas zum Lachen,

ich bin in Köln am Rhein zu Hause.")

 

(Kölner Stadt-Anzeiger, 8.9.2018)

 

 

Den Text auf dieser Traueranzeige - Teil eines mehrstrophigen Liedes - soll der im Rheinland bekannte Komponist und Autor besonders von Karnevalsliedern, Willi Ostermann (1876-1936), auf seinem Sterbebett verfaßt haben.

("Und schau ich von der Himmelspforte

dereinst auf meine Vaterstadt

will still ich noch dort oben sagen,

wie gern ich dich, mein Köln hab.")

 

(Kölnische Rundschau, 25.3.2019, S.51)

 

 

Den gleichen Text auch auf dieser Traueranzeige

für ein früheres Mitglied des Karnevalvereins

"Ihrefelder Zigeuner vun 1965 e.V."

(Ehrenfelder Zigeuner von 1965)

 

 

"Im Karneval gekommen,

im Karneval gegangen.

Aber das Herz bleibt hier bei uns in Köln"

 

 

Mit der Silhouette markanter Kölner Gebäude und

kölschen Zeilen wird hier in dieser Anzeige

für die Anteilnahme gedankt.

("Ich wäre so gern noch bei Euch geblieben.

Aber es ging nicht mehr.

Ich bin bloß vorausgegangen,

bis wir uns wiedersehen.") 

 

 

Einen Text aus A. Saint-Exupérys "Der kleine Prinz"

wurde für diese Traueranzeige ins Kölsche übertragen:

"Wenn Du nachts in den Himmel schaust,

wird es Dir vorkommen, als leuchteten alle Sterne,

weil ich auf einem von ihnen wohne,

weil ich auf einem von ihnen lache.

Du allein weißt, daß es Sterne gibt, die lachen können.

Und wenn Du Dich getröstet hast,

wirst Du froh sein, mich gekannt zu haben."

 

(Kölner Stadt-Anzeiger 9.3.2019)

 

In der "neuen Heimat" (Köln) den Dialekt

der alten Heimat (Vogtland) bewahrt.

("Es ist Feierabend, es ist Feierabend

das Tagwerk ist vollbracht,

Es geht alles seiner Heimat zu,

ganz sachte schleicht die Nacht.")

 

(Kölner Stadt-Anzeiger, 15.9.2018)

 

 

 

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Auf Grabsteinen

 

Das zum Thema Traueranzeigen Gesagte gilt in etwa gleicher Weise für Grabsteine.

 

Neben markanten Gebäuden Kölns und dem Wappen der Stadt eine Passage aus einem Lied der über Köln hinaus bekannten Mundart-Band Bläck Fööss auf dem Grabstein auf einem Kölner Friedhof.

"Mein Herz von Köln" auf einem Grabstein

eines Kölner Friedhofs.

 

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21. April 2019